Tiefer Setzen

Die Tomaten werden tiefer eingebuddelt, damit sie nicht umkippen. Hören wir sehr oft, ist aber falsch: Tomaten werden eh immer gestockt oder angebunden, sonst liegen sie auf dem Boden und das ist in unseren Breitengraden nicht sinnvoll.

Was ist "Tiefer Setzen" und wie wird es gemacht?

Nach dem Pikieren (4. Blatt) werden die Tomaten in kleine Töpfe gepflanzt. Wenn die Pflanzen zu wenig Licht bekommen haben werden sie lang und dünn (Bild). Dann buddeln wir sie bis zu den Keimblättern ein (Bild).

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Auch bei der späteren Auspflanzung ins Gewächshaus oder in grosse Töpfe werden die Tomaten mindestens halb eingebuddelt. Dabei die entsprechenden Blätter entfernen. Reicht die Tiefe des Lochs nicht aus, kann die Tomate auch schräg eingebuddelt werden. 

Die Vorteile:

a) Die Tomate bildet am Stamm nun Adventivwurzeln. Das sorgt für schnelleres Wachstum und mehr Ertrag.

b) Die Rispen fangen deutlich weiter unten an und erleichtern die Arbeit. Im besten Fall gleich über dem Boden (siehe Bild).

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Wie sind denn Eure Erfahrungen mit dem "Tiefer setzen" von Tomaten? Schreibt uns einfach einen Kommentar.

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